Girokontoanbieter unter der Lupe

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Wie Sie mit Sicherheit selbst wissen, ist ein Girokonto in der heutigen Zeit unverzichtbar. Spätestens mit der Aufnahme der ersten Beschäftigung muss ein Girokonto angeschafft werden, um dem Arbeitgeber die Möglichkeit zu geben das Gehalt bargeldlos überweisen zu können. Weiter geht es mit Lastschriften für Strom, Telefon und Versicherungen auch Mietzahlungen und Vereinsbeiträge werden in der Regel unbar abgewickelt. Der moderne Zahlungsverkehr beinhaltet das bequeme Bezahlen mit EC Karte oder Kreditkarte im Supermarkt.

Stellen Sie sich nicht auch manchmal die Frage, ob Sie nicht zu hohe Gebühren für Ihr Girokonto bezahlen? Die meisten Bankkunden halten an ihrem alten Girokonto fest, obwohl es hohe Kosten verursacht. Filialbanken verlangen in der Regel monatliche Kontoführungsgebühren, dazu kommen noch Kosten für Lastschriften, Daueraufträge, Überweisungen, Kreditkarten, sowie EC- Karten. All diese Gebühren können verringert werden, oder sogar ganz wegfallen. Ein Girokonto zum Nulltarif.

Sie fragen sich jetzt vielleicht wie das gehen soll. Ganz einfach, mit dem Wechsel zu einem anderen Girokontoanbieter. Seit vor einigen Jahren zahlreiche Direktbanken an den Markt gingen, mussten viele renommierte Banken die Gebührenstruktur drastisch verändern, um ihre Kunden nicht zu verlieren. Viele Geldhäuser mussten ihre Berechnungen umstellen, so werden Transaktionen nicht mehr einzeln sondern mit einer monatlichen Pauschale berechnet. Auch die monatlichen Kontoführungsgebühren für ein Girokonto entfallen meistens.

Als Beispiel der verschiedenen Varianten nehme ich das Paket der Sparkasse „GiroLive Komfort“. Mit diesem Komplettpaket sind alle Kosten abgedeckt, inklusive Kreditkarte, Sicherheitsleistungen, Freizeit und Serviceleistungen. Doch dies Variante kostet auch 94,80 Euro im Jahr, die sich vermeiden lassen. Die Commerzbank hingegen bietet ihren Kunden ein Girokonto ohne Gebühren für die Kontoführung an. Die Bedingung ist aber- der monatliche Geldeingang von mindestens 1.200 Euro. Kunden, die ihre Bankfiliale immer in der Nähe brauchen, können durch ein Gespräch mit ihrem Berater oftmals günstigere Konditionen aushandeln. In den meisten Fällen lohnt sich der Wechsel zu einem anderen Girokontoanbieter.

Am meisten können Sie mit einem Wechsel zu einer Direktbank sparen. Die Kontoführungsgebühren entfallen in der Regel völlig, auch die anderen Gebühren sind, je nach Anbieter, sehr viel geringer oder entfallen ganz. Oftmals werden Guthabenzinsen auf dem Girokonto bezahlt, einige Banken haben enorm günstige Zinssätze für den Dispo. Eine Vielzahl der Direktbanken bieten ihren Kunden zudem attraktive Tagesgeldsätze und kostenlose Kreditkarten an. Ein komplett kostenloses Girokonto mit Kreditkarte und Guthabenverzinsung hat z.B. die DKB Bank anzubieten.

Je nach Ihrer finanziellen Lage sollte das passende Girokonto ausgesucht werden. Wenn Sie immer mit Ihrem Konto im Plus sind sollten sie auf eine gute Verzinsung achten. Sieht es eher nicht so rosig aus und sie beanspruchen häufig einmal den Dispo, muss auf den Dispo-Zins besonderes Augenmerk gelegt werden. Sie sehen, mit der richtigen Wahl des Girokontoanbieters können auch Sie sehr viel Geld sparen und es sogar auf dem Girokonto vermehren lassen. Dafür eignen sich besonders Vergleichsportale wie BankLupe.de im Internet.

Leider ist es noch nicht möglich seine Kontonummer, wie bei der Mobilfunknummer, mitzunehmen. Dieser Umstand ist wohl das größte Hemmnis bei einem Wechsel der Bank. Die neuen Kontodaten müssen dem Arbeitgeber, dem Stromanbieter, den Versicherungen und vielen anderen mitgeteilt werden. Scheuen Sie nicht diesen einmaligen Aufwand, Ihr Kontostand auf dem Girokonto wird Sie entschädigen.

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